Warum wir Schweizer Sozialprojekte unterstützen
Mein Name ist Justin Spörri. Ich bin Inhaber und Geschäftsführer der am2pm GmbH.
Das Thema soziales Engagement liegt mir persönlich sehr am Herzen, weil ich in meiner eigenen Familie erlebt habe, wie schnell sich ein Leben verändern kann.
Mein Stiefvater führte vor einigen Jahren selbst einen Onlineshop. Nach sieben Jahren selbstständiger Tätigkeit erlitt er einen schweren Burnout. Diese Krankheit dauerte insgesamt rund acht Jahre. Heute ist er glücklicherweise wieder gesund, doch der Weg dorthin war für unsere Familie sehr belastend.
Zu Beginn konnte er während zwei Jahren auf die Krankentaggeldversicherung zurückgreifen. Danach folgten zwei Jahre Unterstützung durch das RAV. Doch auch nach diesen vier Jahren war es ihm gesundheitlich noch nicht möglich, wieder zu arbeiten.
Nach und nach mussten finanzielle Reserven aufgebraucht werden. Zuerst wurde eine Zweitwohnung verkauft. Später mussten wir auch unsere eigene Eigentumswohnung verkaufen und in eine kleinere Mietwohnung umziehen. Besonders schwierig war diese Situation, weil meine Mutter schon seit längerer Zeit an Multipler Sklerose leidet und auf den Rollstuhl angewiesen ist.
Nach rund sechs Jahren waren alle eigenen Möglichkeiten ausgeschöpft. Am Ende blieb nur noch der Gang zum Sozialamt. Für meinen Stiefvater war das ein absoluter Tiefpunkt. Er hatte seine Firma mit sieben Mitarbeitenden, sein Erspartes, seine Immobilien und vor allem seine Gesundheit verloren.
Geld kann man irgendwann wieder verdienen. Gesundheit nicht.
In dieser schweren Zeit waren wir dankbar für Unterstützung durch Essensausgaben in der Region, zuerst in Rheineck und später in Rorschach. Dort konnten wir einmal pro Woche Lebensmittel beziehen. Besonders oft gab es Brot und Gemüse. Dinge wie Fleisch, Drogerieartikel oder Tiernahrung waren jedoch kaum oder gar nicht verfügbar.
Genau deshalb möchte ich mit am2pm.ch helfen.


